Userexperten, Crowdsourcing

Usergenerated Content lebt nicht nur von Beitraegen, Kommentaren oder Bewertungen, die User abgeben koennen; die Expertise von Usern auf bestimmten Gebieten liefert wertvolle Beitraege.

Neben den kollaborativen Ansaetzen zur Sammlung von kollektivem Wissen koennen Userbeitraege auch zur Selbstregulierung verwendet werden: Experten, bekannte User mit erweiterten Rechten koennen eingesetzt werden, um Userfragen in Kommentaren oder anderen Diskussionsraeumen zu berarbeiten; sie koennen auch ganze Lesernews-Bereiche moderieren.

Das bindet User ein, erhoeht die Beteiligung und spart nicht nur Aufwand, sondern vermeidet auch nachteilige Auswirkungen leidiger Diskussionen auf das Medium an sich: Erste Instanz ist der User, erst danach greift die Redaktion ein.

Massen, Experten und die Macht des Durchschnitts


Eine andere Variante, Expertise von Usern zu nutzen, sind Expertenblogs rund um den redaktionellen Content. Leser, Experten oder Prominente schreiben dabei in eigenen Medien (die technisch oft gemeinsam mit dem Hauptmedium betrieben werden) ueber und rund um den redaktionellen Content, um so zusaetzliche Perspektiven einzubringen – und auch dadurch die Glaubwuerdigkeit des Mediums zu steigern.
Dieses Konzept laesst sich auch auf Intranets uebertragen, wo exponierte oder engagierte Mitarbeiter mit ihren Beitraegen Position und Perspektive des Unternehmens ebenfalls noch einmal unterstreichen koennen. In Publikumsmedien zieht dabei am besten der Prominenten-Faktor, in Fachmedien werden dadurch oft fachliche und wissenschaftliche Absicherung erreicht.